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»Ich habe nichts gesehen«, sagte ich.
»Das kommt davon, mein Freund, daß Sie zu beschäftigt damit waren, die Umgebung zu betrachten«, sagte Holmes, der seinen Spazierstock tüchtig gebrauchte, indem er ihn beinahe mit jedem Schritt in die Erde bohrte. »Sie sind vom großen Bild, der schönen Aussicht, angetan, dem Fernblick. Sie sind ein Tourist, Watson. Mein Interesse hingegen richtet sich mehr auf die kleinen und besonderen Dinge, denn die Welt enthüllt nirgends mehr als im nahen, intimen Detail.«

aus: Larry Millet,
Sherlock Holmes and the Red Demon,
Viking Penguin, 1996.

Das Institut für Zelltechnologie e.V. (IZT) ist ein gemeinnütziges Institut, das der Welt eben jene geheimen und intimen Details entlocken will, von denen Millet den Meisterdetektiv sprechen lässt. Zu diesem Zweck arbeiten wir auf dem Gebiet der Biologie der Zellen und Kleinstlebewesen und führen Forschungs-, Entwicklungs- und Schulungsprojekte durch.

Das IZT wurde 1996 von Wissenschaftlern der Universität Rostock gegründet. Hauptziel ist die Aufklärung der zellulären und molekularen Mechanismen der Zellmotilität, der Zellteilung, der Differenzierung aus Stammzellen, sowie der Wirkmechanismen von Arzneimitteln und Schadstoffen. Zur Lösung der Fragestellungen wurden von Anfang an Mikroskopie- und Zellkulturtechnologien eingesetzt und weiterentwickelt. Die Propagierung und Weiterverbreitung dieser in-vitro-Technologien ist ein weiteres Ziel des Vereins.

Zur Erfüllung dieser Aufgaben haben wir ein eigenes Mikroskopiezentrum eingerichtet. Neben der Forschung und der Weiterbildung für Biologen, Mediziner und Biotechnologen, ist dort die Nachwuchsschulung, bis hin zu schuljahresbegleitendem Zusatzunterricht, ein wesentlicher Aspekt. Überdies bieten wir unsere Geräte Schülern und Erwachsenen für einen Blick in den Mikrokosmos an, der dazu beitragen soll, mit den gewonnenen Erkenntnissen auch den Makrokosmos besser zu verstehen.