Schüler

Außerschulischer Lernort

Das IZT ist Mitglied in der Gruppe der Schülerlabore der Universität Rostock, und stellt als „Ausserschulischer Lernort“ seine Geräte und das Knowhow für Schüler und Studierende für das Lehramt zur Verfügung.

Artikel aus dem Wissenschaftsmagazin der Universität Rostock „Traditio et Innovatio“ 2/2016 pdf-download

 


Kinder, Grundschule, Kita, Schnuppertage

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Schüler forschen

Mit unserer Partnerschule, dem Europa-Gymnasium Rövershagen, führen wir Schülerprojekte durch, bei denen Schülergruppen von 6 bis 8 Schülern jede Woche für einen Nachmittag ins Heidelabor kommen und kleine Forschungsprojekte durchführen. Der wichtige Aspekt dabei ist, dass nach dem Konzept des forschenden Lernens verfahren wird, bei dem die Schüler eigene Ideen und Interessen einbringen und über Monate regelmäßig an ihrem Projekt arbeiten können.
Auf dieser Grundlage können auch „Jugend forscht“-Projekte durchgeführt werden.


Schülergruppe Biodiversität

Sie beschäftigte sich mit der der Biodiversität und der faunistischen Erfassung von Kleinlebewesen in den Gewässern der Umgebung. Das Projekt wurde durch das Programm „Rostock – Stadt der jungen Forscher 2013“ auch finanziell unterstützt. Sie lernten dabei die Auffindung, Isolierung und mikroskopische Lebendbeobachtung verschiedener Arten von Wasserorganismen und die Dokumentation in Foto- und Video-Aufnahmen.

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Schülergruppe Klimaerwärmung

Ein Jahr lang war Rostock „Stadt der jungen Forscher 2013“. Die Stifter des Programms „Stadt der jungen Forscher“ und der Preise sind: Körber Stiftung, Telekom Stiftung

Unsere Schülergruppe führte in diesem Rahmen das Projekt „Wärmetoleranz aquatischer Kleinlebewesen“ durch, berichtete die Ergebnisse in einer lebendigen Power-Point-Präsentation und holte damit einen der sieben Preise.

Die Schüler bestimmten mit ausgelegten Temperatursensoren im Freiland den Tagesgang der Temperatur im Oberflächenwasser, um dann anschließend in Videofilmen das Schwimmverhalten von Pantoffeltieren, Wasserflöhen und Ruderfußkrebsen bei verschiedenen Temperaturen zu studieren. Diese Versuche wurden im Labor bei 7, 17, 27 und 37 °C durchgeführt. Mit verschiedenen Computerprogrammen wurden dann die Ortskoordinaten, Bahnen und Schwimmgeschwindigkeiten der Tiere bestimmt. Bei 37°C war bei allen Arten das normale Schwimmverhalten nicht mehr gegeben.

So konnten die Schüler nicht nur ihre Artenkenntnis heimischer Süßwasserorganismen verbessern, sondern auch feststellen, dass eine Temperaturschädigung am Schwimmverhalten erkennbar ist. Das mit verteilten Aufgaben in Teamarbeit durchgeführte Projekt knüpfte an Inhalte des Schulunterrichts aus der Biologie, Chemie, Physik (Optik, Mechanik) und Informatik an.

Unsere Gruppe vom Gymnasium an der Rostocker Heide Rövershagen
war eine der Siegergruppen bei der Abschlussveranstaltung
„Stadt der jungen Forscher“ am 20. September 2013.

Das Juryurteil:
„Das Projekt ist ein wunderbares, gelungenes Beispiel für eine wichtige Grundlagenforschung“.

Kriterien für die Jury – die sich aus Vertretern von Wissenschaft, Schule, Verwaltung und Wirtschaft zusammensetzten – waren unter anderem die Präsentationsfähigkeiten, die realisierten Ergebnisse, die Zusammenarbeit mit Wissenschaftlern und die Nachhaltigkeit eines Projektes.

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Schülergruppe Mikroplastik

Ihr Projekt wurde über das Schuljahr als Projektunterricht im Programm „Schule plus M.-V.“ gefördert und stand im Rahmen der Frage der Gewässerverschmutzung durch Plastik-Abrieb-Partikel und der Verfolgung dieser Partikel in der organismischen Welt. Die Schüler beschäftigten sich mit dem mikroskopischen Nachweis von Mikroplastik-Partikeln und Kristallen in aquatischen Kleinlebewesen. Dabei stand die Frage des Verbleibs in den Tieren, vor allem im Darm im Vordergrund.

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